ORPHEUS UND EURYDIKE
 
Auf der Berliner Museumsinsel!
 
In einer furiosen Inszenierung steigt Orpheus im Bode-Museum in die Unterwelt, um die geliebte Euydike dem Gott des Hades zu entreißen. Die Berliner Uraufführung der letzten Haydn-Oper zieht tausende von Zuschauern in einem fulminanten Bilderrausch in den Bann eines der großen Liebesdramen der antiken Mythologie.
 
Die Zuschauer erstarren, wenn Eurydike, gebissen von einer lebenden Schlange, ihre Todesarie singt. Der Tod, getanzt von Manu Laude, nimmt sie mit in die Unterwelt, ohne dass der Knabe Amor ihn hindern kann. Die Basilika des Bode-Museums wird zur grandiosen Kulisse für Orpheus Abstieg in das Reich der Schatten. Von den Furien des Hades empfangen, verkörpert von vier jungen Tänzerinnen, entreißt Orpheus seine Geliebte für einen Moment dem Gott der Unterwelt, um sie schließlich wieder zu verlieren.
 
Symphonische Elemente, dramatische Szenen und virtuose Arien sorgen in diesem opulenten Abend für Spannung und musikalischen Genuss. Der antike Mythos, die Musik Haydns und die Architektur der Basilika des Museums verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk aus klassischer Musik, Ballett und zeitgenössischem Tanz. Preisgekrönte Sänger, fünf Tänzerinnen und Tänzer, eine lebende Schlange und die Berliner Symphoniker lassen den Orpheus-Mythos im Sinne von Vergil und Ovid auferstehen.
 
Christoph Hagel, der die Haydn-Oper inszeniert hat und dirigiert, ist insbesondere durch seine spektakulären Opern-Produktionen an ungewöhnlichen Orten bekannt. Legendär sind seine Inszenierungen „Don Giovanni im E-Werk“ mit Katharina Thalbach, „Zirkus um Zauberflöte“ mit George Tabori im Zirkus Roncalli sowie seine „Zauberflöte in der U-Bahn“ im Berliner U-Bahnhof Bundestag mit dem Selig-Sänger Jan Plewka.
 
35 ausverkaufte Vorstellungen im Winter 2008/2009 führten zu einer Wiederaufnahme im Jahr 2010. Gespielt wird noch bis zum 12.06.2010 im Berliner Bode-Museum. Weitere Informationen finden sich unter www.orpheusimbode.de
 
Die viel bejubelte Inszenierung soll auf Deutschlandtournée gehen.